Mit Periscope neue Mitarbeiter gewinnen

Ja, schon wieder eine Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Diesmal heißt sie Periscope. Mit dem Streaming-Dienst lassen sich Livestreams erstellen und die Zuschauer in Echtzeit daran teilnehmen. Für Unternehmen bietet sich hier ein gute Möglichkeit zur Ansprache neuer Mitarbeiter.

Das Periscope zu Twitter gehört, wird die App automatisch mit Ihrem Twitter-Account verknüpft. Grundsätzlich ist das von Vorteil, da so bereits alle Profilangaben aus dem Twitter-Profil gezogen werden. So ergibt sich auch automatisch Ihr Webprofil: periscope.tv/username

Der Nachteil: Ohne Twitter-Account geht nichts bei Periscope.

Die App können Sie sich hier herunterladen:

iOS: https://itunes.apple.com/de/app/periscope/id972909677?mt=8
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=tv.periscope.android&hl=de

Bevor Sie mit Ihrem ersten Livestream starten, sollten Sie sich Gedanken dazu machen, wie Sie Periscope in Ihrem Unternehmen verwenden möchten. Es bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, um potenziellen Bewerbern mehr und sehr authentisch über Ihr Unternehmen und seine Mitarbeiter zu erzählen.
Hier ein paar Beispiele:

  • Auszubildende: Ihre Azubis berichten über Ihren Alltag. Dazu können Sie zum Beispiel aus den verschiedenen Abteilungen Auszubildende ansprechen, die Ihre Arbeit vorstellen. Sie können berichten, was Sie schon gelernt haben und was Sie sich noch aneignen müssen etc. Das muss natürlich redaktionell begleitet werden: So können Sie zum Beispiel einen Ort zur Vorstellung der Azubis einrichten, diese bringen einen Gegenstand mit, der Ihre Arbeit symbolisiert und bereiten Antworten auf vorher festgelegte Fragen vor.
  • Studienarbeit/Abschlussarbeit: Wenn Studierende Abschlussarbeiten verfassen und die Ergebnisse veröffentlicht werden dürfen, können Sie auch mit diesen Interviews dazu führen. Oder Sie lassen Ihre Praktikanten aus deren Alltag berichten.
  • Interviews: Sie befragen Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen oder bitten diese, live aus Ihrem Alltag zu berichten.
Was es vor dem Livestream zu beachten gibt

Wenn Sie alle inhaltlichen Fragen geklärt haben, geht es darum, dass Sie auch Zuschauer für Ihren Livestream bekommen, daher geben Sie den Termin für den Stream vorab per Twitter bekannt. Hierbei sollten Sie kurz mitteilen,

  • um was es geht
  • wann live gestreamt wird
  • wo sich ihr Webprofil befindet: periscope.tv/username

Außerdem sollten Sie folgende Punkte klären:

  • Wollen Sie hochkant (Porträt) oder im Querformat (Landscape) streamen? Hochkant können die Zuschauer die Kommentare besser sehen. Beim Querformat lassen sich die Videos später besser bei YouTube oder auf Facebook posten.
  • Ist genügend Speicherkapazität vorhanden?
  • Ist das Smartphone/Tablet ausreichend geladen?
  • Steht Ihnen ein Stativ/Tripod zur Verfügung?
  • Haben Sie die App vorab installiert und auch getestet?
  • Außerdem sollten Sie sich mit Ihrer Umgebung auseinandersetzen: Was ist alles mit im Bild? Stört es oder passt es sogar mit zur Aussage? Reicht das Licht? Ist es sehr laut? Dann empfiehlt sich ein Mikrofon oder eine andere Position. Wenn es ruhig ist, reicht oft schon das Mikrofon des Smartphones, dann stört eventuell das Kabel.

Bei einem Livestream müssen Sie zudem besonders sensibel in Bezug auf rechtliche Fragen sein. Holen Sie sich vorab das (schriftliche) Einverständnis der beteiligen Personen. Achten Sie darauf, dass keine unbeteiligten Personen mit im Bild sind. Sollten Sie live von einem Firmenevent streamen, weisen Sie Ihre Gäste bei Eintritt darauf hin.

Verbreitung des Videos

Direkt nach dem Livestream fragt Sie Periscope, ob der Film in Ihrer Camera Roll, also in Ihren Bildern gespeichert werden soll. Das bejahen Sie natürlich, sonst verschwindet der Film innerhalb von 24 Stunden. Um wirklich sicherzugehen, dass Ihnen kein Film verloren geht, sollten Sie sich die App Katchup herunterladen.

Geben Sie Ihrem Stream einen aussagekräftigen Titel. Den müssen Sie vor Start des Livestreams vergeben, hinterher lässt sich dieser nicht mehr hinzufügen und ändern. Titel und Link werden vor dem Start auf Twitter geteilt. So können Zuschauer wissen, was sie erwartet.

Tipps zur Anwendung:
  • Die Frontkamera wird durch einen Doppelklick auf den Bildschirm aktiviert. Warten Sie kurz, bis diese aktiv wird.
  • Durch Doppelklicken wechseln Sie wieder auf die Kamera.

    Periscope-Screenshot
    Periscope-Screenshot
  • Bevor Sie mit der eigentlichen Aktion starten, zeigen Sie kurz ein Standbild. Es dauert meist ein bisschen, bis die Zuschauer eintrudeln.
  • Achten Sie darauf, dass sowohl Twitter aktiviert (den kleinen Vogel antippen) als auch die Ortung (das bringt mehr Zuschauer).
  • Erst, wenn Sie den roten Balken antippen, wird der Livestream gestartet.
  • Beginnen Sie erst, wenn der erste Zuschauer da ist.
  • Begrüßen Sie Ihre Zuschauer und erklären Sie, was gezeigt wird und wann es los geht.
  • Reagieren Sie auf Kommentare oder Fragen.
  • Verabschieden Sie sich, bevor Sie den Livestream beenden.
  • Binden Sie zum Schluss einen „Call to action“ ein, das heißt, Sie verweisen auf das nächste Live-Video, auf die Website, den YouTube-Kanal etc.
  • Akzeptieren Sie das Unperfekte: Bei einem Livestream lässt sich nicht alles kontrollieren, das macht auch den Reiz dieses Formats aus.
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