Arbeiten mit „Om“: 4 Tipps und 2 Apps für mehr Achtsamkeit im Büro

Wenn es einen Begriff gibt, der nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken ist, dann gehört sicher „Achtsamkeit“ dazu. Kurse, Bücher, Podcasts, Reisen – viele Menschen sehnen sich anscheinend nach einem achtsameren Leben. Dabei muss Achtsamkeit nicht auf den privaten Bereich beschränkt bleiben, auch im Büro lässt sie sich leben.

Achtsamkeit im Sinne des englischen mindfulness wird dabei als „Form der Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit einem besonderen Wahrnehmungs- undd Bewusstseinszustand verstanden“ (Quelle: Wikipedia.de).

Termindruck, Arbeiten immer und überall, über verschiedene Zeitzonen, umfassende Kommunikation, die über soziale Kanäle bis in den privaten Bereich dringt, – all das fordert uns jeden Tag, und manchmal kann es auch über-fordernd werden. Hier kann uns Achtsamkeit als eine Form der Aufmerksamkeit, die „absichtsvoll ist, sich auf den gegenwärtigen Moment bezieht und nicht wertend ist“ (Jon Kabat-Zinn) helfen.

Wenn du auch im Büro achtsamer mit dir umgehen möchtest, schau dir mal diese vier Tipps an. Einfache Maßnahmen, die bereits für mehr Ruhe und Entspannung sorgen:

  • Nimm deinen Körper wahr: Eine ganz einfach Übung hilft zur bewussten Ablenkung vom Rechner: „Immer, wenn du trinkst, heb kurz die Schultern und spanne diese kurz an!“, erklärt die Personal-Trainerin Mandy Kleimann.
  • Mach´ mal Pause: Die Pomodoro-Technik ist ein guter Ansatz, um regelmäßige Arbeitspausen einzulegen. Nach jeweils 25 Minuten Arbeit, legst du eine Pause von fünf Minuten ein.
  • Mach´ eine Sprudel-Auszeit: Mit dieser Übung lenkst du dich leicht und effektiv ab: Dafür stellst du ein Glas Sprudel in Sichtweise hin und beobachtest die Bläschen – wie sie aufsteigen, größer werden, zerplatzen und neu entstehen. Diese Übung funktioniert auch mit Blättern in einem Baum. Wichtig ist, dass du dir etwas für deinen Fokus suchst.
  • Iss bewusst: Viele von uns essen am Bildschirm oder lassen das Mittagessen gleich ganz ausfallen. Dabei solltest du dir diese Zeit ganz bewusst nehmen und dich auf das Essen selbst konzentrieren: Wie ist die Textur? Ist es kalt oder warm? Wie riecht es? Wie schmeckt es?

Wer lieber mit einer App achtsamer werden möchte, findest du dafür auch einige Angebote im App-Store. Exemplarisch habe ich mir die beiden Apps „Achtsamkeit“ und „Calm“ angeschaut:

  • Calm: Die App kann kostenlos heruntergeladen werden – einige Programme sind kostenfrei, viele laufen allerdings nur in der Premium-Version, die 49,99 Euro pro Jahr kostet. Alle Meditationen, Texte, Hörbücher sind nur auf Englisch erhältlich. Das Angebot innerhalb der App ist sehr umfassend und reicht von „7 Days of Calm“ über „Mindful Eating Series“, „Mindfulness of Work“ bis zu „Breaking Habits Series“. Was positiv auffällt: Die App verwendet eine ansprechende Bildsprache und beruhigende Naturgeräusche.
    Mein Tipp: Folge „Calm“ bei Instagram. Der Feed ist wunderschön und es gibt kleine Filme oder Atemübungen, mit denen sich achtsame Momente in den Alltag einbinden lassen.

    Breathe.

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  • Achtsamkeit: Auch wenn diese App auf den ersten Blick als deutschsprachig daherkommt, sind viele Mediationen und Kurse ebenfalls auf englisch. Das Angebot von Übungen auf deutsch ist aber bereits recht umfangreich, so dass man hier auch ohne Englisch-Kenntnisse viele Übungen machen kann. Es gibt verschiedene Themen wie Schlaf, Emotionen, Stressabbau sowie Fokus, die sich auch gut auf den Arbeitsalltag anwenden lassen. Ein Monatsabonnement kostet 9,99 Euro, der Preis für ein Jahr beläuft sich auf 59,99 Euro.

Gleich, ob du auch digitale Unterstützung baust oder analoge Übungen dir mehr liegen: Es lohnt sich auf jeden Fall, mehr Achtsamkeit in deinem Alltag zuzulassen. Du kannst nur gewinnen: Gelassenheit, besserer Schlaf, mehr Ausgeglichenheit.

Welche Achtsamkeitsübungen kennst du? Hast du Blogempfehlungen? Dann her damit in den Kommentaren!

Linktipps:

  • Blog MyMonk mit vielen tollen Beiträgen zum Thema „Achtsamkeit“ und weit darüber hinaus.

 

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