Was Frauen (von Arbeitgebern) wünschen

Die attraktivsten Unternehmen der jungen weiblichen Berufstätigen mit akademischen Hintergrund in den Wirtschaftswissenschaften sind Audi, BMW und die Deutsche Lufthansa. Bei den jungen Ingenieurinnen liegen BMW, Siemens und Volkswagen vorn. Für die Naturwissenschaftlerinnen sind die Max-Planck-Gesellschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft und Bayer die Top 3-Arbeitgeber. 

Ein freundliches Arbeitsumfeld, flexible Arbeitsbedingungen und ein attraktives Grundgehalt sind für Frauen bei der Beurteilung der Attraktivität eines Arbeitgebers wichtiger als für Männer. Dies sind die Ergebnisse einer Umfrage der Employer Branding-Beratung Universum Communications, die 4.955 junge berufstätige Akademikerinnen und Akademiker unter 40 Jahren mit bis zu acht Jahren Arbeitserfahrung danach gefragt hat, was einen Arbeitgeber für sie attraktiv macht.

Die attraktivsten Unternehmen der weiblichen Young Professionals

Audi konnte sich in der Umfrage von 2013 an der Spitze der Rangliste der idealen Arbeitgeber derweiblichen Young Professionals mit wirtschaftswissenschaftlichem Hintergrund setzen, gefolgt von Vorjahressieger BMW auf dem zweiten Platz. Deutsche Lufthansa, in den Rankings von 2008 bis 2010 noch auf dem ersten und 2011 und 2012 auf dem zweiten Platz, verlor nochmals eine Position und rangiert nun auf Platz drei. Ebenfalls unter den Top 10-Unternehmen der Frauen mit wirtschaftswissenschaftlichem Hintergrund: IKEA Deutschland, Porsche, L’Oréal Deutschland, Volkswagen, Google, das Auswärtige Amt und Siemens.

Bei den jungen Ingenieurinnen übernahm BMW den Spitzenplatz, das damit den Vorjahressieger Siemens auf den zweiten Rang verwies. Volkswagen konnte sich im Vergleich zum Vorjahr um fünf Positionen vorschieben und belegt nun den dritten Platz. Bei den jungen Ingenieurinnen ebenfalls unter die zehn attraktivsten Unternehmen kamen Porsche, die Max-Planck-Gesellschaft, Audi, die Fraunhofer-Gesellschaft, HOCHTIEF, Google und Bosch Rexroth.

Für die jungen Naturwissenschaftlerinnen liegen die Max-Planck-Gesellschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft und Bayer vorn, gefolgt von Novartis Pharma, Boehringer Ingelheim Pharma, Roche Diagnostics, BASF, Merck, Pfizer Deutschland und dem Auswärtigen Amt.

Der Traumarbeitgeber der Frauen: sozial, ökologisch, ethisch

Universum hat die Young Professionals auch gefragt, was einen Arbeitgeber für sie attraktiv macht und untersucht, bei welchen Merkmalen die Meinungen der Geschlechter besonders weit auseinandergehen. Dies sind vor allem Eigenschaften, die sich auf das Ansehen und Image des Unternehmens beziehen. Während zum Beispiel für über ein Drittel der Frauen die „Corporate Social Responsibility“ zu den wichtigsten Eigenschaften eines attraktiven Arbeitgebers zählt, ist die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen für weniger als ein Viertel der Männer von Belang. Auch „ethische Standards“ und die „ökologische Nachhaltigkeit“ von Unternehmen sind für weiblichen Young Professionals wichtiger als für Männer. Andersherum wirken Arbeitgeber eher auf Männer als auf Frauen attraktiv, wenn sie als innovativ, prestigeträchtig oder schnell wachsend gelten.

Für Frauen wichtig: ein freundliches Arbeitsumfeld und Flexibilität

Im Hinblick auf die Unternehmenskultur nannte über die Hälfte (52 Prozent) der befragten Frauen „ein freundliches Arbeitsumfeld“ als besonders wichtige Eigenschaft eines attraktiven Arbeitgebers, während dies nur für 45 Prozent ihrer männlichen Kollegen wichtig war. Für Frauen ebenfalls besonders bedeutsam ist es, dass sie ihre persönlichen Interessen in ihren Zeitplan integrieren können. 43 Prozent der weiblichen Young Professionals legen darauf besonderen Wert. Bei ihren männlichen Kollegen waren es nur 34 Prozent. Flexible Arbeitsbedingungen wie Homeoffice werden von 38 Prozent der Frauen, aber nur von 29 Prozent der Männer für besonders wichtig gehalten. Ein „kreatives und dynamisches Arbeitsumfeld“ macht dagegen für 36 Prozent der Männer einen attraktiven Job aus und nur für 28 Prozent der Frauen.

Frauen wünschen ein hohes Grundgehalt, Männer ein hohes zukünftiges Einkommen

Auch bezüglich der Beurteilung des Gehalts gibt es deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen: 63 Prozent der befragten Frauen legen großen Wert auf ein attraktives Grundgehalt – sechs Prozentpunkte mehr als bei den Männern. Noch größer ist der Unterschied bezüglich der Frage, ob Überstunden vergütet werden: Während dies für 37 Prozent der Frauen ein wichtiges Kriterium für die Beurteilung eines Arbeitgebers ist, spielt der Überstundenausgleich nur für 26 Prozent der Männer eine wichtige Rolle. Ein hohes zukünftiges Einkommen zählt dagegen eher für männliche als für weibliche Young Professionals zu den wichtigen Eigenschaften eines attraktiven Arbeitgebers.

Universum-Experte Stefan Lake: „Unternehmen verzichten auf Talente“

Stefan Lake, Country Manager bei Universum Communications, zu den Ergebnissen der Umfrage: „Unternehmen, die die Erwartungen der Frauen nicht kennen und ihnen nicht die Angebote machen, die sie erwarten, verzichten auf Talente, die sie in Zukunft dringend benötigen. Immer mehr Unternehmen haben dies erkannt. Die Autobauer sind ein gutes Beispiel dafür. Dies erklärt, weshalb Automobilunternehmen wie Audi, BMW und Volkswagen bei den weiblichen Young Professionals so gut ankommen.“

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