Meetings: 11 (nicht) völlig ernst gemeinte Tipps

Kommen Dir Meetings auch wie Verschwendung von Lebenszeit vor?  Einberufen von den Projektverantwortlichen in deinem Unternehmen, um mal wieder zu zeigen, dass und wie gut sie alles im Griff haben. Hier unsere (nicht ganz) ernst gemeinten Tipps, wie du dein nächstes Meeting gut für dich (und deine Karriere) nutzen kannst.

1. Entscheide, ob du kommen kannst.

Je wichtiger die Personen und die Themen beim Meeting, umso wichtiger ist es, dass du mit dabei bist. Schließlich willst du ja gesehen werden. Pflichtgefühl dagegen und Solidarität unter Kolleg_innen zählen nicht.

2. Bereite dich gut vor.

Schau dir die Themenliste an und welche Ergebnisse deine Kollegen präsentieren werden. Überlege dir Diskussionsbeiträge, die deine Präsenz und Unentbehrlichkeit für das Unternehmen zeigen. Sei konstruktiv, wenn es sich lohnt. Sonst kannst du diesen Punkt vernachlässigen.

3. Achte auf Äußerlichkeiten.

Es mag dir lächerlich erscheinen, aber Zuschreibungen passieren schnell. Daher ist es wichtig, dass du deinen Status von Anfang klar stellst: Karrierefrau, nicht Assistentin. Setze mit deiner Kleidung ein Statement, lass das Nettsein,  überlass die Kaffeekanne jemand anderem.

4. Sorge für Verbündete.

Wenn du selbst ein Thema vorbringen und durchsetzen möchtest, überlege dir genau, wer dich unterstützen könnte. Sprich vorher mit diesen Personen. Geübte Kritiker bindest du am besten bereits bei der Vorbereitung mit ein. Der Trick: Wenn du dem bekannten Nörgler deine Präsentation vorher zur Korrektur gibst, wirst du sie wahrscheinlich kaum wieder erkennen. Dafür kann er dir dann nicht mehr in der Sitzung in die Parade fahren.

5. Plane genug Zeit ein.

Wenn du noch wichtige Themen besprechen willst oder ein ein bisschen Smalltalk betreiben willst, bei einem solchen Meeting ist genau die richtige Gelegenheit dazu. Am besten, du verabredest dich gleich mit deinen Kollegen dazu. Rechne nicht unbedingt damit, deinen Chef oder deine Vorgesetzte zu fassen zu kriegen. Eine Verabredung zu einem Telefonat sollte allerdings drin sein.

6. Melde dich zu Wort.

Auch wenn du denkst, du könntest nichts Inhaltliches beitragen, gewöhne dir an, gleich zu Beginn etwas zu sagen. Hintergrund: Wahrgenommen wird, wer etwas beiträgt. Egal, mit welchem Effekt.

7. Binde den Leitwolf mit ein. Oder die Wölfin.

Im Zweifel musst du ihn (oder sie) überzeugen. Nicht deine Kollegen.

8. Behalte dein Ziel im Auge.

Auch wenn die Diskussion gerade in eine Richtung läuft, bleibe bei deinem Ziel. Ohne allerdings im Meeting selbst zu sehr darauf zu pochen. Manches braucht einfach Zeit und entwickelt sich eben langsamer als gedacht. Du weißt: „Steter Tropfen…“

9. Erkenne, wann du verloren hast.

Manche Themen sind irgendwann gestorben, auch wenn sie gerade noch an erster Stelle standen. Passiert ob bei Führungswechseln. Steck dein Thema dann in die Schublade und hole es bei Gelegenheit wieder heraus. Oder nimm es mit zum nächsten Unternehmen.

10. Suche dir vorher schon die Mails heraus, die du während des nächsten Meetings beantworten kannst.

Oder teste einfach ein paar neue Apps.

11. Schreibe Protokoll.

Eine Aufgabe, die keiner so richtig gerne macht, dabei hat sie einen klaren Vorteil: Wer schreibt, der bleibt. Im Protokoll kannst du eigene Akzente setzen, ohne dass jemand dir widersprechen wird.

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