Schwarmintelligenz – gemeinsam sind wir klüger

Niemand weiß soviel wie alle zusammen. Das ist ganz kurz zusammengefasst die Definition von Schwarmintelligenz: Die Masse wirkt als Korrektiv. Ein gutes Beispiel dafür, dass Schwarmintelligenz funktioniert, ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia: Macht ein Autor einen Fehler, kommt häufig schnell ein anderer und merzt ihn aus.

Dieses Phänomen kann man in Unternehmen überführen. Aber dazu muss man klassische, hierarchische Führungsmuster abschaffen: Es geht eben nicht mehr um den allwissenden Vorgesetzten, der alles entscheidet. Sondern darum, dass die besseren Argumente ein Unternehmen wettbewerbsfähig machen. Damit eine solche Innovationskultur gedeiht, müssen die Mitarbeiter jedoch Fehler machen dürfen.

Fehler gemacht? Aufstehen, Krone richten, weitergehen.

In Fehlern steckten Chancen – und Neues muss man ausprobieren, damit es zum Erfolg führen kann. Werden Fehler dagegen geahndet, traut sich kein Mitarbeiter zu experimentieren. Damit wird eine gute Idee im Keim erstickt. Wer dagegen alle Verbesserungsvorschläge und Ideen der Mitarbeiter abruft, bündelt, strukturiert und weiterentwickelt, hat ein immenses Potenzial im Haus. Damit verbunden ist aber auch eine kreative Unruhe.

Wie du Ideen vorantreibst

Als Führungskraft musst du deinen Mitarbeitern Freiräume bieten, damit sie Themen diskutieren und Ideen entwickeln können. Die strukturierte Innovationsentwicklung durch Schwarmintelligenz kannst du so vorantreiben:

  • Bestimme einen Jour fixe pro Woche, an dem für eine festgelegte Zeit von beispielsweise einer Stunde über Ideen der Mitarbeiter gesprochen wird.
  • Achte darauf, dass vorurteilsfrei diskutiert wird: Einwände wie „Das klappt doch nie“ oder „Das haben wir doch schon immer so gemacht“ sind verboten. Es geht vielmehr darum, Vorteile und Nachteile einer Idee abzuwägen. Und darum, sie so weiterzuspinnen, dass am Ende ein nachweisbarere Nutzen für das Unternehmen dabei heraus kommt.
  • Zeichnet sich in dieser Stunde ab, dass die Mehrheit deines Teams Potenzial in der Idee sieht, kann sich ein projektbezogenes Team bilden, das die Idee weiter entwickelt.
  • Achte darauf, dass das Team möglichst heterogen ist. Denn je weniger eingespielt die Kollegen sind, desto besser können sie sich gegenseitig durch neue Ideen befruchten.
  • Das Projektteam soll seine Idee kurz im Intranet skizzieren. So können sich Mitarbeiter aus anderen Abteilungen ihnen anschließen und die Idee weiterentwickeln.
  • Erlaube deinen Mitarbeitern, genügend Zeit für ihr Projekt einzuräumen. Achte aber auch darauf, dass das Projektteam regelmäßig über seine Fortschritte berichtet.
  • Stößt die Idee nicht irgendwann an ihre Grenzen, hebt sie vielleicht ab. Dann kann Großes entstehen – beispielsweise ein unschlagbarer Wettbewerbsvorteil.

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