Entscheidungshilfe: Ausbildung oder Studium?

Noch bevor es an den Berufseinstieg geht, ist eine grundsätzliche Frage zu klären: Und zwar die, ob man besser studieren oder eine Ausbildung absolvieren sollte. Beide Varianten haben ihre Vor-, aber durchaus auch Nachteile. Diese sollte man kennen, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

Vor- und Nachteile bei Ausbildung und Studium

Die Ausbildung bietet die Möglichkeit, gezielt auf einen klaren Beruf hinzusteuern. Dabei lernen die Auszubildenden schon während der Ausbildung den praktischen Alltag im Berufsleben kennen, wie sie mit Vorgesetzten und Kollegen umzugehen haben und was ein Acht-Stunden-Tag tatsächlich bedeutet. Die praktische Erfahrung erleichtert oftmals das Lernen des theoretischen Stoffs und bei einer klassischen Ausbildung wird man finanziell schneller unabhängig. Dafür sind die Gehaltschancen nach der Ausbildung nicht ganz so groß und auch die Aufstiegschancen lassen zu wünschen übrig.

Im Studium sieht das etwas anders aus. Hier erhält man vielfältiges Wissen, muss sich nicht sofort auf einen bestimmten Beruf festlegen und hat bessere Chancen auf attraktive Einstiegsgehälter und auf eine Führungslaufbahn. Dafür ist die Studienzeit lang, die Kosten sind hoch und müssen finanziert werden. So startet man schnell mit Schulden in das Berufsleben oder verlängert die Studiendauer durch zusätzliches Jobben noch weiter. Der akademische Grad allerdings und das damit verbundene Ansehen können ein echter Anreiz für das Studium sein.

Es gibt keinen Königsweg

Beide Seiten haben also Vor- und Nachteile – den einen Königsweg gibt es also nicht. Zudem ist die Frage, welcher Job überhaupt Zukunftschancen hat. Überlaufene Berufe und Studienrichtungen (z. B. BWL) versprechen aufgrund der hohen Mitbewerberzahl keine allzu hohen Chancen auf einen sicheren Einstieg.

Wer sich für weniger stark nachgefragte Jobs entscheidet, hat bessere Chancen. Ihm fehlt aber häufig der Praxisbezug, wenn er sich für das Studium entscheidet. Hier helfen nur Praktika oder auch Werkstudententätigkeiten weiter.

Guter Kompromiss: ein Duales Studium

Immer beliebter bei Unternehmen und Studierenden wird eine Ausbildung an einer Dualen Hochschule, bei der Studierende ihre Praxisphasen in einem Unternehmen leisten und dafür sogar eine Vergütung erhalten. Doch die Auswahl für die begehrten Plätze ist hart. Das Studium dann auch durchzuhalten, nötigt den Studierenden Durchhaltevermögen und Leistungsbereitschaft ab.

Immer schon sehr praktisch angelegt: Journalistenschulen

Anders bei einer der renommierten Journalistenschulen. Hier wird oftmals viel Wert auf eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis gelegt. So startet man zum Beispiel an der Axel-Springer-Akademie in Berlin mit einer intensiven theoretischen Phase, bevor es dann in die Praxis in den Redaktionen geht. Damit kann bereits frühzeitig der eigentliche Ablauf im Job kennen gelernt werden, was die Karrierechancen verbessert.

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