
Elinor Maiß ist Künstlerin – und ihre Werke sind mehr als dekorative Objekte. Ihre »Starken Schwestern«, Kopf-Skulpturen aus Beton, erzählen von Widerstandskraft, Selbstermächtigung und weiblicher Solidarität. In ihrer Werkstatt entstehen kraftvolle Figuren, die Frauen helfen sollen, sich selbst Raum zu nehmen. In dieser »Mittagspause am Mittwoch« spricht sie über ihren vielseitigen Werdegang, das richtige Mindset und nötige Me-time am Morgen.
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Hallo Elinor, was isst du heute zu Mittag?
Polenta mit Spinat in Gorgonzola-Sauce.
Wo und mit wem isst du meistens zu Mittag?
Ich esse zu Hause und allein, am Abend genießen wir es, zusammen zu essen und zelebrieren das auch ein bisschen.
Vegetarisch, vegan oder Fleisch?
Vegetarisch.
Latte oder Grüner Tee?
Kräutertee: zur Zeit frische Zitronenverbene, direkt aus dem Garten.
Espresso Martini oder Virgin Sunrise?
Eher ab und zu Weißwein oder besser noch: ein kühler Rosé.
Ausgehen oder selber kochen?
Selber kochen.
Meine Kopf-Skulpturen aus Beton unterstützen Frauen dabei, in ihre Kraft zu kommen und dort auch zu bleiben.
Elinor Maiß
→ HAUPTGANG
Erzähl uns doch ein wenig von dir, was machst du so?
Ich bin Künstlerin und gestalte die Kopf-Skulpturen »Starke Schwester« aus Beton. Sie unterstützen Frauen dabei, in ihre Kraft zu kommen und dort auch zu bleiben.
Ich habe ein sehr buntes Berufsleben hinter mir, doch Kreativität und Arbeiten mit meinen Händen zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.
Elinor Maiß
Und wie bist du dorthin gekommen? Gab es wichtige Scheidewege, verbindende Werte oder Entscheidungen?
Ich habe ein sehr buntes Berufsleben hinter mir, doch Kreativität und Arbeiten mit meinen Händen zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Mit Mitte 20 habe ich begonnen, mein Innenleben zu erforschen, weil ich endlich glücklich sein wollte. Heute verfüge ich über einen bunten Strauß an Ausbildungen und Erfahrungen in energetischer und auch Körperarbeit. Mit Anfang 40 packte mich die Mosaik-Lust. Heute bin ich sehr glücklich, dass ich die Essenz meines Lebens in den »Starken Schwestern« bündeln kann.
Nimm uns doch einmal mit: Wie sieht ein normaler Arbeitstag für dich aus?
Am Morgen: Me-time, damit ich mich auf den Tag ausrichte, dann Social Media, Zoom Calls, Gespräche, Texte schreiben, Vorbereitungen für die Köpfe oder Modellieren mit Zement in meiner Werkstatt. Da ich eine Nachteule bin, sitze ich am Abend nach dem gemeinsamen Essen meist noch mal am PC.
Dort, wo du jetzt bist: Wie wichtig ist dir eine Karriere?
Sehr wichtig, denn ich bin endlich da angekommen, wo ich immer hin wollte.
Was hättest du aus heutiger Sicht gern früher über dein Business gewusst?
Wie wichtig das richtige Mindset ist und wie ich dahinkomme.
Und was machst du zum Ausgleich?
Ich bin – jetzt – in der glücklichen Situation, dass der gestalterische Teil meiner Arbeit mit meiner Leidenschaft identisch ist. Das genieße ich sehr. Außerdem mache ich regelmäßig kurze Power Walks und schnipsele gern im Garten. Ich bin in einer Impro-Theatergruppe und immer sehr neugierig auf kulturelle Events und Theater.
→ DESSERT
Welchen Job würdest du gern einmal für einen Tag vertesten?
Innenarchitektin in einem Hotel in Madeira.
Dein Lieblingspodcast?
Ein Buch, das dich in letzter Zeit beeindruckt hat oder das du unbedingt noch lesen möchtest?
Maria Brophy: »Art, Money, Success«
Verrätst du uns deinen persönlichen Kraftort, an dem du dir Inspiration holst?
Die Natur und die Architektur-Spaziergänge in schönen Orten.
Wenn du nur ein Gericht für den Rest deines Lebens essen dürftest, welches wäre es?
Schwer zu sagen: irgendwas leckeres Asiatisches
Kannst du unseren Leser:innen einen Life- oder Workhack empfehlen?
Geh für deinen Traum und gib nicht auf!!
Hast du ein Guilty Pleasure, mit dem du dir den Arbeitstag oder den Feierabend versüßt?
YouTube Videos zu Typ-und Stilveränderungen. 😅
→ Vielen Dank, liebe Elinor!
In der Rubrik »Mittagspause am Mittwoch« stellen wir regelmäßig Frauen – und auch Männer – vor, die uns inspirieren. Anlass für das Gespräch ist die Mittagspause, die Frau ja sowieso nie allein verbringen sollte ;-) Unser Gast leistet uns also (virtuell) Gesellschaft beim #neverlunchalone.









