
Christa Fajen ist Visual Facilitatorin – sie denkt mit dem Stift. In Echtzeit übersetzt sie komplexe Inhalte in klare Bilder, bringt Strategieprozesse auf große Papierbahnen und macht Themen sichtbar, die sonst in Vortragsmitschriften oder Notizenapps verschwinden würden. Seit vielen Jahren begleitet sie Teams, Konferenzen und Unternehmen als Graphic Recorderin. Dass Humor und Bewegung bei ihrer Arbeit wie in ihrem Leben eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt, haben wir beim Lunch mit ihr beziehungsweise beim Spaziergang danach gemerkt.
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Hallo Christa, was isst du heute zu Mittag?
Rote Linsen Dal
Wo und mit wem isst du meistens zu Mittag?
Meist in der Community-Fläche meines Co-Working-Spaces oder dort auf der Dachterrasse mit Blick über den Main.
Vegetarisch, vegan oder Fleisch?
vegetarisch
Espresso Martini oder Virgin Sunrise?
Virgin Sunrise
Latte oder Grüner Tee?
Grüner Tee
Ausgehen oder selber kochen?
selber kochen
Live-Visualisierung hat einen riesigen Impact: Es entstehen Gespräche, die Inhalte werden weiter diskutiert und sind auch Wochen später noch präsent.
Christa Fajen
→ HAUPTGANG
Erzähl uns doch ein wenig von dir, was machst du so?
Ich visualisiere live auf Veranstaltungen oder zeichne Strategiebilder für Unternehmen.
Und wie bist du dorthin gekommen? Gab es wichtige Scheidewege, verbindende Werte oder Entscheidungen?
Lange Zeit habe ich in der digitalen Gestaltung gearbeitet, damals waren wir sozusagen die Ersten, die das »Internet bunt gemacht haben«. Das war spannend, aber irgendwann hat mir die Grundlage dessen oder auch »das Handwerk« gefehlt: das Zeichnen. Ich habe dann auf einer Veranstaltung auf einer 2 Meter mal 1 Meter großen Fläche live visualisiert und gemerkt, welchen Impact das auf Teilnehmende hat: Es entstehen Gespräche, die Inhalte werden weiter diskutiert und sind auch Wochen später noch präsent. Da war’s dann um mich geschehen.
Nimm uns doch einmal mit: Wie sieht ein normaler Arbeitstag für dich aus?
Mein Tag startet in der Regel mit Yoga und wenn es klappt einer kurzen Meditation. Danach freue ich mich auf eine kalte Dusche, das hilft mir für meinen Fokus. Ein leckerer Cappuccino gehört für mich auch dazu. So bin ich startklar für meinen Schreibtisch im Co-Working-Space – dort erwarten mich dann Projekte, die geplant werden wollen, Strategiebilder, E-Mails und der »normale Wahnsinn« der Selbständigen.
Dort, wo du jetzt bist: Wie wichtig ist dir eine Karriere?
Mein Ziel ist es, einmal im Monat wegzufahren. Das muss gar nichts Spektakuläres sein, es dient einfach meiner Inspiration. Karriere ordnet sich diesem Konzept unter, würde ich sagen ;o).
Was hättest du aus heutiger Sicht gern früher über dein Business gewusst?
Marketing und Sichtbarkeit sind nicht zu unterschätzende Faktoren.
Mein Ziel ist es, einmal im Monat wegzufahren. Das muss gar nichts Spektakuläres sein, es dient einfach meiner Inspiration. Karriere ordnet sich diesem Konzept unter, würde ich sagen.
Christa Fajen
→ DESSERT
Und was machst du zum Ausgleich?
Leider fast zu viele Hobbys für den Ausgleich: Ich fahre Rennrad, spiele Klarinette und engagiere mich ehrenamtlich im Orga-Team der UrbanSketchers RheinMain. Das ist eine Gemeinschaft von Künstlern, die ihre Umgebung direkt vor Ort zeichnen, um Ort und Moment festzuhalten.
Welchen Job würdest du gern einmal für einen Tag vertesten?
Bäckerin
Dein Lieblingspodcast?
{ungeskriptet} mit Ben (und / oder) Hotel Matze
Ein Buch, das dich in letzter Zeit beeindruckt hat oder das du unbedingt noch lesen möchtest?
»Die LET THEM Theorie« von Mel Robbins
Verrätst du uns deinen persönlichen Kraftort, an dem du dir Inspiration holst?
Die Natur, gerne auf dem Rennrad.
Wenn du nur ein Gericht für den Rest deines Lebens essen dürftest, welches wäre es?
Rote Linsen in allen Variationen.
Kannst du unseren Leser:innen einen Life- oder Workhack empfehlen?
Morgens kalt duschen (danach ist einfach jeder »innere Schweinehund« überwindbar!)
Hast du ein Guilty Pleasure, mit dem du dir den Arbeitstag oder den Feierabend versüßt?
DoomScrolling
→ Vielen Dank, liebe Christa!
In der Rubrik »Mittagspause am Mittwoch« stellen wir regelmäßig Frauen – und auch Männer – vor, die uns inspirieren. Anlass für das Gespräch ist die Mittagspause, die Frau ja sowieso nie allein verbringen sollte ;-) Unser Gast leistet uns also (virtuell) Gesellschaft beim #neverlunchalone.







